Der AStA der RWTH Aachen begrüßt die Initiative der Landesregierung den Zugang zu den nordrhein-westfälischen Hochschulen weiter zu öffnen.
In Zeiten des drohenden inländischen Fachkräftemangels müssen wir verstärkt um Fachkräfte aus dem Ausland für unser Land werben. Dabei befindet sich NRW in einem internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe. Wenn diese für die NRW-Hochschulen, gewonnen werden sollen, müssen die Hochschulen die attraktiveren Angebote bieten. Der Hochschulzugang muss grundsätzlich jeder und jedem offen stehen, sofern die notwendigen Qualifikationen nachgewiesen werden können.
Studierende, die für die Vorbereitung zur Feststellungsprüfung bzw. den Besuch für Ergänzungskurse an den Hochschulen eingeschrieben sind, sollten nach Bestehen der Prüfung den gleichen Regularien unterliegen wie Studierende, die keine solche Prüfung ablegen müssen. Gerade für Menschen aus anderen Regionen der Erde ist es besonders schwierig, in der ungewohnten deutschen Studienumgebung direkt eine endgültige Entscheidung über den Aufenthaltsort zu fällen, so dass die
Mobilität dieser Studierenden nicht beeinträchtigt werden darf. Ohne Berücksichtigung dieser Punkte würde die Intention die dem Gesetzentwurf zu Grunde liegt, ins Leere laufen und die Glaubwürdigkeit der Landesregierung in Bezug auf Fragen der Wissenschaft und Lehre beschädigen.
Die Landesregierung sollte die Chance ergreifen, das Potential aller Studieninteressierter, gleich welcher Herkunft, zu nutzen.
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Ingo Bresgen
14. September 2011
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