Insgesamt über 7.000 Studierende beginnen heute ihr Studium an der RWTH Aachen. Neben den Studierenden der Ingenieurswissenschaften sind es vor allem Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler aber auch Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler, die in dieser Woche ihr Studium an der RWTH beginnen. Durch die Wehrpflichtaussetzung und den doppelten Abiturjahrgang in Niedersachsen und Bayern, sind es im Vergleich zum Vorjahr sogar über 15% mehr Studierende. Sie werden in der ersten Woche durch Studierende aus höheren Semestern betreut, die ihnen in der Stadt und im Hochschuldschungel zur Seite stehen und über die Einstiegsschwierigkeiten hinweghelfen. "Neben den relevanten Hörsälen, werden den Erstis die Mensa, die Bibliothek sowie alle anderen wichtigen Anlaufstellen an der Uni gezeigt", erklärt der Sozialreferent des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) Robert Schädlich, der zu Beginn seines Studiums an der gleichen Stelle wie die "Neuen" stand und froh über die angebotene Hilfe war. "Besonders über die Unterstützung bei der Stundenplanerstellung und der Anmeldungen zu Seminaren oder Praktika sind die neuen Studierenden dankbar", so Robert Schädlich weiter. Im Rahmen des Wettbewerbs "exzellente Lehre", wurde in einer Arbeitsgruppe der Hochschule unter studentischer Leitung ein komplett neues Konzept für die Einführungswoche gestaltet. Bereits eine Woche früher als sonst, nämlich
ab dem heutigen Dienstag, startet das Programm, welches mit Institutsführungen, Projekttagen und der Stadtrallye am Donnerstag gefüllt ist, für alle neuen Studierenden mit Begrüßungen durch den Rektor, die Fachbereiche und die Fachschaften. „Wir möchten den Studierenden einen möglichst guten Einstieg in den neuen Lebensabschnitt ermöglichen sowie die Kommunikation unter den Studierenden bereits früh stärken“, so der AStA-Referent für Lehre, Dennis Neffgen.
Der AStA unterstützt die Fachschaften und informiert die Studierenden über seine Tätigkeiten. "Neben der hochschulweiten Interessenvertretung der Studierenden bieten wir ein umfangreiches Beratungsangebot. Vom Prüfungsrecht über BAföG- und Wohnberatung bis hin zu Beratungsangeboten für ausländische Studierende werden fast alle Bereiche abgedeckt, mit denen die Studierenden im Laufe ihres Studiums konfrontiert werden können", führt Bela Brenger, Vorsitzender des AStA, aus. Zum Abschluss der ersten richtigen Uniwoche, lädt der AStA alle Aachener Studierenden zur traditionellen Semesteranfangsparty am Samstag, den 15. Oktober in das Kármán-Auditorium ein. "Bevor man in den kommenden Wochen das Kármán-Auditorium als Hörsaalzentrum kennenlernt, sollte man die Chance nutzen und dort einmal richtig feiern", so Sara Kleineheer, die Kulturreferentin, des AStA. Trotz aller Freude über die neuen Studierenden gibt es jedoch auch weniger erfreuliche Seiten. "Für zusätzliche Studierende benötigt man auch zusätzliche Mittel. Zwar gibt es mehrere Finanzierungszusagen von Bund und Ländern für den doppelten Abiturjahrgang, die Ersatzmittel für die Studienbeiträge entsprechen jedoch nicht dem Umfang der Mittel, die vorher zur Verfügung standen - hier muss bei der Lehre gespart werden und die Betreuungsverhältnisse verschlechtern sich aufgrund der gedeckelten Mittel bei zusätzlichen Studierenden", kritisiert der Vorsitzende Bela Brenger abschließend.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Bela Brenger
Vorsitzender
(0241) 80-93792 (Sekretariat)
(0176) 62912988 (Mobil)
Bilder zur freien Verwendung finden Sie unter:

http://www.linux-lan.net/asta/Erstsemester01.jpg

http://www.linux-lan.net/asta/Erstsemester02.jpg

http://www.linux-lan.net/asta/Erstsemester03.jpg

Ingo Bresgen

04. Oktober 2011