Nachlesen um besser über Hochschulpolitik oder Veranstaltungen informiert zu sein - hier findet ihr die aktuellen 90 Sekunden in einer thematischen Übersicht und im PDF-Format.
Themen dieser Ausgabe:
- Wasserspender in Audimax und Kármán
- Freie Plätze bei Schüleruniversität
- Konstituierende Sitzung des 59. Studierendenparlaments
- Termine & Aktuelles
- Fachwechslerinnen / Fachwechsler und Neuanfängerinnen / Neuanfänger aufgepasst
- Stadtführung der "Save-Me-Kampagne"
- Neuer Wohnraum für Studierende
- Klimaschutz durch Umstieg auf Recyclingpapier
90 Sekunden für die Kalenderwoche 28
Wasserspender in Audimax und Kármán
Da in der letzten Hitzeperiode aus der Gruppe der Studis vermehrt Anfragen über eine mögliche Bereitstellung von kostenlosen Erfrischungen durch die Hochschule laut geworden sind, ist die Hochschule diesem Wunsch nun nachgekommen. Aus diesem Grund stehen ab nun AquaCooler in den Gebäuden Audimax und Kármán. Gute Erfrischung!
(fbw)
Freie Plätze bei Schüleruniversität
Am 19. Juli startet die Schüleruniversität der RWTH Aachen für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 10 und 11 für die Fächer Bauingenieurwesen und Informatik. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten während der Sommerferien eine Woche lang jeweils von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr einen Einblick in ihr gewünschtes Studienfach zu den so genannten MINT-Fächern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Fast 400 Anmeldungen sind bei der Hochschule eingegangen. Einige Restplätze gibt es noch für die Schüleruniversität in den Fächern Bauingenieurwesen und Informatik, die vom 16. bis 20. August stattfindet. Interessierte Schülerinnen Und Schüler können sich noch kurzfristig über das Anmeldeformular unter www.schueler-uni.rwth-aachen.de registrieren.
Die RWTH veranstaltete im vergangenen Jahr zum ersten Mal eine Schüleruniversität. Die Hochschule will mit dieser Maßnahme eine fundierte Entscheidung für ein Studium ermöglichen. Auch wenn das vielleicht für Euch als Studis eher uninteressant ist, so gibt es doch vielleicht Bekannte oder Geschwister, die daran interessiert sind. Weitere Informationen erhalten diese bei Dr.rer.nat. Marc Ensenbach, Lehrstuhl A für Mathematik unter marc.ensenbach@mathA.rwth-aachen.de.
(fbw)
Konstituierende Sitzung des 59. Studierendenparlaments
Am kommenden Mittwoch, den 14. Juli findet ab 19:30 Uhr die konstituierende Sitzung des 59. Studierendenparlaments in der Aula II, Ahornstr.55 statt. Auf der Tagesordnung stehen dabei neben den Mitteilungen des Wahlleiters auch die Wahl eines Präsidiums, diverse Anträge sowie Berichte und Anfragen an die verschiedenen gewählten Institutionen der Studierendenschaft. Unter Punkt 10 taucht dann auch die Neuwahl des AStAs auf der Tagesordnung auf. Die vollständige Einladung mit allen weiteren Unterlagen findet ihr unter http://www.stud.rwth-aachen.de/sp/protokolle.php. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
(fbw)
Termine & Aktuelles
- Heinrich Heine: Deutschland ein Wintermärchen - (Malteserkeller - 13.07. 21;00 Uhr)
Fachwechslerinnen / Fachwechsler und Neuanfängerinnen / Neuanfänger aufgepasst
Wer im kommenden Wintersemester was anderes oder noch mehr studieren möchte, muss aufpassen. Die Bewerbungsfrist für zulassungsbeschränkte Studiengänge endet am 15.7. für alle, die sich ins 1. Fachsemester einschreiben wollen. Zur Bewerbung werden keine Unterlagen benötigt, man sollte sich aber bereits jetzt um eine Unbedenklichkeitsbescheinigung kümmern, diese wird zur Einschreibung benötigt.
Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ist dabei eine Bescheinigung, die darlegt, ob ihr euch in den gewählten Studiengang einschreiben dürft oder nicht. Letzteres ist der Fall, wenn ihr bereits in einem Fach, welches auch zum neuen Studiengang gehört, endgültig die Prüfung nicht bestanden habt. Ihr bekommt diese Bescheinigung, wenn ihr mit einer Auflistung aller bereits abgelegten Prüfungsleistungen zur Studienberaterin oder zum Studienberater des gewünschten Studienganges geht.
Wir wünschen allen viel Erfolg im neuen Studiengang!
(rwe / fbw)
Stadtführung der "Save-Me-Kampagne"
Zu einer interessanten Veranstaltung lädt die Save-Me-Kampagne am 18.07. ab 15:00 Uhr ein: Bei einer Stadtführung unter dem Motto "Aachen mit den Augen der Anderen sehen..." kann man interessante Dinge über Aachen erfahren. Einer der Stadtführer ist dabei ein waschevchter Aachener, andere dagegen sprechen arabisch, so dass alle auf ihre Kosten kommen. Treffpunkt ist am Klenkes- Denkmal neben dem Glaskubus, Holzgraben 4.
In weniger als zwei Stunden möchten wir manches Rätsel lösen: Woher kommt der Aachener Gruß, mit dem sich Aachener weltweit erkennen? Was sagen uns 50^\circ, 70^\circ, 130^\circ? Die Jahreszahlen 1656 und 1756 stehen wofür? Was wächst im Karlsgarten am Rathaus? Wie alt ist Aachen? ...
Abschließen möchten wir den Rundgang durch Aachen mit einem gemütlichen Beisammensein in der ESG (Evangelischen Studierenden Gemeinde, Aachen, Nizzaallee 20). Dabei möchten wir ein buntes Essensbüffet zusammenstellen. Wer dazu einen Beitrag leisten möchte, bringe das Essen bitte zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr in die ESG. Rückfragen können gerne an Ingeborg Heck-Böckler unter i.heck-boeckler@amnesty-aachen.de gestellt werden.
(fbw)
Neuer Wohnraum für Studierende
Das Wintersemester 2010/2011 und der doppelte Abiturjahrgang (2013) sind mit großen Schritten im Anmarsch - auch neuer Wohnraum für Studierende?
"Schon jetzt reichen die Wohnungen in Aachen nicht aus, um die Neueinschreiber des Wintersemesters bezahlbar unterzubringen. Wenn dann zwischen 2013 und 2014 noch mehrere tausende Wohnungen zusätzlich benötigt werden, wird sich die Lage dramatisch zuspitzen! Teure Besenkammern werden zum Alltag?", fragt sich Benedikt Biesemeier, Berater für Wohnen im AStA.
Das nordrhein-westfälische Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie (MIWFT) macht derzeit Werbung dafür, dass sich niemand um einen Studienplatz oder ausreichend Wohnraum Gedanken machen muss, wenn sie oder er 2013 als Teil des doppelten Abiturjahrgangs mit dem Studium beginnt. So heißt es in einer Broschüre des Ministeriums: "Zusätzliche Wohnplätze in den Studentenwohnheimen, damit Ihr für die Dauer eures Studiums ein bezahlbares Dach über dem Kopf habt", sollen geschaffen werden. Jedoch ist eine Bedarfsanalyse erst im Zuge der Beratungen des Haushalts 2011 vorgesehen und demnach von den zur Verfügung stehenden Mitteln im Haushalt abhängig.
"Es gibt bisher noch keine Informationen über zusätzliche Landesmittel aus dem MIWFT, wir müssen abwarten wie die neue Landesregierung mit der infrastrukturellen Lage in den Universitätsstädten umgeht, weiterhin Druck machen und auf die äußerst unbefriedigende Situation hinweisen", so Dirk Reitz, Geschäftsführer des Studentenwerks Aachen. Damit grenzt die Werbung des Ministeriums an Irreführung. Wenn diese Mittel erst Ende diesen Jahres genehmigt werden, ist es zweifelhaft, dass bis zum Wintersemester 2013/2014 die neuen Zimmer auch zur Verfügung stehen. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der RWTH hält dies für eine vertane Chance den studentischen Wohnungsmarkt für den doppelten Abiturjahrgang und darüber hinaus zu entlasten. Hierzu äußert sich der Projektleiter Wohnen aus dem Sozialreferat, Benedikt Biesemeier, wie folgt: "Schon jetzt reichen die Wohnungen in Aachen nicht aus, um die Neueinschreiberinnen und Neueinschreiber des Wintersemesters bezahlbar unterzubringen. Wenn dann zwischen 2013 und 2014 noch mehrere tausende Wohnungen zusätzlich benötigt werden, wird sich die Lage dramatisch zuspitzen! Teure Besenkammern werden zum Alltag?"
Der Mieterschutzverein Aachen e.V., welcher mit dem AStA zusammenarbeitet, schätzt die momentane Lage ähnlich ein: "Das Problem besteht nicht ausschließlich im Ansteigen der Mieten, sondern im Ansteigen der Mieten für Bruchbuden", beschreibt Hans Knops die aktuelle Situation in Aachen treffend. Die Lage zum kommenden Wintersemester und den darauf folgenden Semestern darf nicht so unterschätzt werden wie in den vorangegangenen Jahren. Denn bereits gegenwärtig verzeichnet die Hochschulstadt Aachen einen Kapazitätenmangel, der mit der Aufnahme von 12.000 weiteren Studierenden, davon entfallen 9000 auf die RWTH, verschärft zu werden droht. So muss jeder Neuling die Möglichkeit bekommen, sich auch im ersten Semester bereits um sein Studium kümmern zu können und nicht ausschließlich auf Wohnungssuche gehen zu müssen. Dennoch fehlt weiterhin ein Wohnkonzept. Der AStA sieht sich in der Pflicht, die Verantwortlichen der Stadt und des Studentenwerks ständig an die Notwendigkeit auf diesem Gebiet zu handeln zu erinnern.
Wir appellieren an alle Vermieter und potentiellen Vermieter Wohnraum für Studierende anzubieten und zu schaffen!
(gco)
Klimaschutz durch Umstieg auf Recyclingpapier
Die RWTH Aachen hat ab 2010 die zentrale Papierbeschaffung auf Recyclingpapier umgestellt. Ab Januar wurde von der Zentralen Hochschulverwaltung ausschließlich Recyclingpapier mit dem Blauen Engel ausgeschrieben. Mit diesem Schritt schloss sich die RWTH der Stadt Aachen in ihrer Initiative zum Klima- und Urwaldschutz an und folgte einem Vorschlag von Greenpeace Aachen. Diesen Umstieg besiegelten jetzt Vertreter von Greenpeace Aachen und der Hochschule.
Die RWTH verbraucht pro Jahr 30 bis 40 Millionen Blatt DIN A4-Papier; das sind etwa 150 bis 200 Tonnen Papier. Bei 30 Millionen Blatt bedeutet dies eine Ein-sparung von fast 5 Millionen Liter Wasser und 26 Tonnen CO2 pro Jahr. Darüber hinaus müssen bei 30 Millionen Blatt – je nach Berechnungsmethode - etwa 1.040 bis 1.400 Bäume nicht gefällt werden. Da zur Herstellung von Frischfaserpapier sehr oft Zellstoff verwendet wird, der aus der Vernichtung von Urwäldern stammt, schützt die RWTH Aachen mit ihrem Schritt auch die letzten Urwälder.
(presse)
Daniel Weigand
12. Juli 2010
Unsere Öffnungszeiten
| Mo. bis Fr. | 10:00 Uhr - 14:00 Uhr |
| Telefon | (0241) 80 - 93792 |


