90 Sekunden für die Kalenderwoche 44 2011
Nachlesen um besser über Hochschulpolitik oder Veranstaltungen informiert zu sein - hier findet ihr die aktuellen 90 Sekunden in einer thematischen Übersicht und im PDF-Format.
Themen dieser Ausgabe:
- Das Hochschulradio feiert 5. Geburtstag
- Welttag der Zeitschriften
- Besser studieren ohne Umfragen
- Stipendienvergabe an der RWTH Aachen
- ISIC - Die International Student Identity Card im AStA erhältlich!
- Die Studiengebührenfalle
- Nur dabei sein ist eben nicht alles
Das Hochschulradio feiert 5. Geburtstag
Am 3. Mai 2006 bekam das Hochschulradio Aachen die Lizenz für die Frequenz 99,1 MHz. Seitdem senden engagierte Studierende aus dem Studio in der Wüllnerstraße Musik, Interviews, Themenbeiträge - alles was für Studis interessant sein könnte.
Im Mai hat das HoRa bereits mit dem Event "Radiorausch" auf seinen Geburtstag aufmerksam gemacht. Eine komplette Woche - 168 Stunden am Stück - wurde volles Programm gesendet.
Die große Geburtstagsparty wird jedoch am 26. November nachgeholt. Im Autonomen Zentrum startet der Abend mit "Ein Abend in Schattertriesch", bevor "Herrenmagazin" auf die Bühne kommen. Später am Abend gibt es noch einen exklusiven Spezialauftritt von "Elektro Willi & Sohn". Vor und nach den Konzerten legt das "Love Club DJ Team" auf. Einlass ist ab 2100 Uhr, Beginn pünktlich um 2200 Uhr. Karten sind im Vorverkauf im AStA für 5€ erhältlich und für die Kurzentschlossenen an der Abendkasse für 6€.
Der Vorverkauf startet am 07. November 2011. Kommt einfach zu den Öffnungszeiten im AStA vorbei und sichert euch eine Karte!
(skl)
Welttag der Zeitschriften
Am Samstag, den 26. November 2011 ist der Welttag der Zeitschriften. Zu diesem Ereignis organisiert das Kulturreferat des AStA im Internationalen Zeitschriftenmuseum (http://www.izm.de) in der Pontstr. 13 für alle Studenten und Studentinnen nach Vorlage des Studentenausweises freien Eintritt. Zusätzlich gibt es im Sekretariat des AStA ab dieser Woche Gutscheine für ein vergünstigtes Heißgetränk deiner Wahl am Welttag der Zeitschriften im
"`oronero", dem Cafe des Museums. Hier könnt ihr täglich in überregionalen Zeitungen lesen, während ihr eine Kaeepause einlegt.
Beeilt euch, die Anzahl der Gutscheine ist begrenzt!
Also alle Leseratten und Interessierte: Schnappt euch einen Kaffee und schmökert an diesem Tag in den Printmedien der Geschichte.
(skl)
Besser studieren ohne Umfragen
In der Hochschulpolitik legt die aktuelle Landesregierung einen ziemlichen Aktionismus zu Tage. Die Studienbeiträge wurden abgeschafft und die Ersatzmittel so berechnet, dass Doppelabiturjahrgänge und die Aussetzung der Wehrpflicht nicht berücksichtig werden. Zudem erhalten die "Ersatz"mittel alle NRW-Hochschulen, ob sie zuvor Studienbeiträge erhoben haben, oder nicht. Die RWTH, wie auch andere Hochschule, werden mit weniger Mitteln für den Lehrebereich zu rechnen haben.
Der nächste Streich ist die Novellierung des Hochschulfreiheitsgesetzes. Das Gesetz, das Schwachstellen in der studentischen Mitbestimmung aufweist, die es zu korrigieren gilt, schuf aber vor allem Hochschulen, die nicht mehr am Gängelband der Landesregierung hingen. Wie die Novellierung von statten gehen soll, zeigt nun die Umfrage "besser studieren". Am Montag verschickte das Studierendensekretariat an alle Studierenden im "Auftrage des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung" eine Mail mit dem Link zur Umfrage. Wir stellen uns dabei die Frage, ob dies der erste Schritt, oder besser gesagt Rückschritt, im Novellierungsprozess ist. Nicht mehr der Rektor entscheidet, was versendet wird, sondern das Ministerium, das eigentlich nur noch die Rechtsaufsicht darstellen sollte.
Die Umfrage selbst erscheint zudem höchst fragwürdig. Fünf (bzw. bei Bachelorstudenten sechs) Fragen reichen dem Ministerium aus, um zu wissen, wie sehr ihr mit dem Studium zufrieden seid und was sich verbessert werden muss. Vielleicht sollten die Hochschulen dem Ministerium einfach mal die Auswertungen aus dem Evaluationsfragebögen zukommen lassen. Diese sind, im Gegensatz zu dieser Umfrage, ausführlicher und wesentlich repräsentativer. Wir hoffen, dass diese teuere Umfrageaktion eine Ausnahme bleibt und Hochschulpolitik sich demnächst wieder an Realitäten orientiert und nicht an nicht-repräsentativen Umfragen.
(pls)
Stipendienvergabe an der RWTH Aachen
Die RWTH Aachen vergibt Stipendien wie keine andere Uni in NRW. Mehr als eine Million Euro vergibt die RWTH, mit Hilfe von privaten Geldgebern, an Studierende. Es seien 589 Stipendiaten die durch den Bildungsfonds dieses Wintersemester gefördert werden. Somit kann zB: ein Studierender für die Dauer eines Jahres mit 300 € monatlich unterstützt werden. Das erlaubt ein sorgenfreies Studium, die Konzentration auf Studieninhalte sowie die Umsetzung eines Auslandsaufenthaltes. Somit aber nicht genug: Die RWTH möchte im kommenden Jahr sogar 800 Stipendien einwerben und vergeben. Dabei sollen 10% der besten Studierenden Langfristig durch Bildungsfonds gefördert werden.
Weitere Informationen findet ihr unter:http://www.rwth-aachen.de/go/id/bhrc/
(fzu)
ISIC - Die International Student Identity Card im AStA erhältlich!
Die ISIC - International Student Identity Card ist ein weltweit anerkannter Studierendenausweis mit dem ihr viele Vergünstigungen auf der ganzen Welt erhaltet. Ihr bekommt viele Vorteile in 120 Ländern, beispielsweise für Museen, Mietwagen, Theater, Flug- und Bahntickets, Hotels, Kinos, Sport und vieles mehr. Des Weiteren bietet dir der ISIC Tarif einen Versicherungsschutz für Auslandsaufenthalte im Urlaub, für Auslandssemester, Praktika oder Jobs.
Um deine eigene ISIC zu bekommen, komm einfach während der Öffnungszeiten in den AStA und bring die folgenden Unterlagen mit: aktuelle Studienbescheinigung, gültiger Personalausweis oder Pass, ein Passbild und 12 €.
Der Ausweis wird vor Ort ausgestellt und kann sofort mitgenommen werden.
Nähere Informationen erhaltet ihr unter: http://www.isic.de
(vha)
Die Studiengebührenfalle
Seid diesem Semester sind wir in Aachen wieder Studiengebührenfrei. Doch wie wirkt sich das fehlende Geld auf die RWTH, die Tutoren, Hiwi´s und Studierenden aus? Bildungspolitiker legten am 25.10.2011 die Zahlen auf den Tisch. Grundlage ihrer Berechnungen sind die im Jahr 2009 eingenommenen Studiengebühren. So werden nun 249 Millionen € auf alle Hochschulen in NRW verteilt. Dies geschieht zugleichen Teilen, obwohl sie vorher unterschiedlich hohe Studiengebühren hatten. Die RWTH Aachen bekommt jetzt 17,7 Millionen € an Kompensationsmitteln, dies sind 5,5 Millionen € weniger als mit Studiengebühren. Die Zukunft wird zeigen ob Qualitätseinbußngen im Bereich Lehre zu befürchten sind.
(fzu)
Nur dabei sein ist eben nicht alles
Wenn ihr euch nicht nur durch eingefärbte oder weichgespülte Medien informieren wollt, kommt zum Bürgerforum RWTHextern! Hier wird angeregt zwischen Studierenden,Aachener Bürgerinnen und Bürgern sowie namhaften Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft über hochaktuelle und kontroverse Themen diskutiert. Die erste Veranstaltung findet am Donnerstag, den 17. November 2011, um 1930 Uhr,im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. Thema der Podiumsdiskussion wird die Frage: "Risikofaktor Atomausstieg?".
Diskussionsteilnehmer sind: Jan Dobertin (Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft "Erneuerbare Energie"e.V.), Dr. Astrid Petersen (Kerntechnische Gesellschaft e.V.), Professor Dr. Daniel Barben (Lehrstuhl für Zukunftsforschung RWTH Aachen) und die Moderatorin Bettina Staubitz (Journalistin WDR). Wer seine eigene Meinung in dieser Frage schärfen, kritisch hinterfragen oder öffentlich vertreten will ist hiermit herzlich zur Teilnahme eingeladen. Weitere Informationen unter:http://www.rwth-aachen.de/go/id/bxq/
(fdö)
Ingo Bresgen
01. November 2011
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