Der Klausurbetrieb geht wieder los. Das kann aber nur unter gewissen Einschränkungen stattfinden, um die Sicherheit aller Beteiligten Gewährleisten zu können.

Hier sind die Regelungen vermerkt, die die Hochschule im Zusammenhang Klausuren, Einsichten und Abschlussarbeiten vorschreibt.

Klausuren

 

Vorbereitung

  • Die Klausuren dürfen nur in dafür zugewiesenen Hörsälen stattfinden, in welchen mit Klebeband markiert wird, wo Studierende sitzen dürfen um Mindestabstand einzuhalten. Auch der Wartebereich vor den Hörsälen ist durch Klebestreifen gekennzeichnet.
  • Klausuren und ggf. Notizpapier müssen vorher geheftet sein und bereits vor Beginn des Einlasses umgedreht auf den jeweiligen Plätzen liegen. Die Klausuren dürfen erst bei Beginn der Bearbeitungszeit umgedreht werden
  • Zur vermeidung von Warteschlagen müssen die Lehrstühle die Studierenden über den Raum und die genaue Zeit, wann die Studierenden vor Ort sein müssen, informieren. Studierende sollen genau pünktlich erscheinen. Ggf. schicken Lehrende die Zugangspläne der einzelnen Räume vorab per Mail an die Studierenden.
  • Studierende können sich bis unmittelbar vor der Prüfung ohne Angabe von Gründen per Email an das Zentrale Prüfungsamt von der Prüfung abmelden
  • Studierende müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung mit sich führen und diese nach Aufforderung durch das Aufsichtspersonal sowie in Situationen in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann aufsetzen. Falls Studierende keine Mund-Nasen-Bedeckung besitzen, können sie vom Aufsichtspersonal eine solche erhalten.

Ein mitschreiben auf Vorbehalt ist aufgrund der strengen Platzrestriktionen im Moment nicht möglich

 

 

Durchführung

  • Am Eingang zum Raum gibt es Desinfektionsmöglichkeiten
  • Personen mit Atemwegssymptomen (sofern nicht vom Arzt abgeklärt ist, dass es sich z.B. um eine einfache Erkältung handelt) oder Fieber dürfen sich nicht in den Räumlichkeiten der RWTH aufhalten und können diesen verwiesen werden.
  • Bei akut auftretenden Covid-19-Krankheitssymptomen sind die Räumlichkeiten unverzüglich zu verlassen.
  • Sollte während der Klausur der Verdacht aufkommen, dass Studierende der Prüfung aufgrund von Krankheitssymptomen verwiesen werden müssen, muss die Entscheidung von der Hochschulärztlichen Einrichtung gefällt werden.
  • Sollten Studierende aufgrund von oben genannten Gründen eine Klausur nicht fortsetzen können, wird kein Fehlversuch gewertet.
  • selbst mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung und Handschuhe dürfen getragen werden, müssen dies allerdings nicht, solange sich am zugewiesenen Platz aufgehalten wird. Bei Betreten oder verlassen des Raumen können die Studierenden wieder zum Aufsetzen der Bedeckung aufgefordert werden.
  • Sollte jemand während der Klausur zur Toilette gehen müssen, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die gesamte Sitzreihe muss aufstehen um den Mindestabstand einzuhalten. Ggf. werden Studierende nach ihrem Toilettengang einem neuen Platz zugewiesen.
  • Sollte es zu einem Klausurabbruch aufgrund von Krankheit oder Täuschungsversuch kommen, muss ebenfalls Mund-Nasen-Bedeckung aufgesetzt werden und die gesamte Sitzreihe aufstehen und Abstand halten.
  • Räume die über kein Belüftungssystem verfügen werden mindestens alle 20 Minuten gelüftet
  • Am ende der Klausur drehen alle ihre Klausuren um und verlassen geordnet den Raum. Es darf sich nicht vor dem Ausgang des Raumes aufgehalten werden. Die Klausuren werden erst nach Verlassen des Raumes eingesammelt

 

Wichtig:

  • Die Durchführung der Klausuren ist seitens der RWTH nur mit einem enormen Zusatzaufwand an Personal für die Organisation und Durchführung der Klausuren zu leisten. Das betrifft wegen der großen Sicherheitsabstände auch die Räume. Wir bitten Sie mit Blick auf die Ressourcen, sich im Krankheitsfall rechtzeitig abzumelden. Darüber hinaus bitten wir Sie im Hinblick auf die Freiversuchsregelung, nur zu einer Klausur anzutreten, auf die Sie sich ordentlich vorbereitet haben. Die RWTH wird die Klausurergebnisse und das Teilnahmeverhalten auswerten, bevor über eine Fortführung der Freiversuchsregelung im Wintersemester entschieden wird.

Einsichten

 

Vorbereitung auf persönliche Einsichtnahmen

  • Die Einsichtnahmen dürfen nur in dafür zugewiesenen Hörsälen stattfinden, in welchen mit Klebeband markiert wird, wo Studierende sitzen dürfen um Mindestabstand einzuhalten. Auch der Wartebereich vor den Hörsälen ist durch Klebestreifen gekennzeichnet. Diese Abstände sind unbedingt einzuhalten
  • Es ist dringend empfohlen im Wartebereich und beim Eintreten in den Raum eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen
  • Studierende, welche an der Einsicht nicht teilnehmen können, dürfen keine Vertretung die Einsicht durchführen lassen, stattdessen ist eine elektronische Einsichtnahme zu ermöglichen
  • Die Einsicht ist Gruppenweise mit Terminslots zu organisieren.
  • Zur Vermeidung von Warteschlagen müssen die Lehrstühle die Studierenden über den Raum und die genaue Zeit, wann die Studierenden vor Ort sein müssen, informieren. Studierende sollen genau pünktlich erscheinen.
  • Wer keine Mund-Nasen-Bedeckung besitzt kann vom Aufsichtspersonal eine solche erhalten.

 

Durchführung

  • An den Zugängen zum Raum wird die Identität der Studierenden durch eine Aufsicht hinter einer Plexiglasscheibe überprüft. Dazu muss die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden.
  • An den Zugängen besteht die Möglichkeit zur Handdesinfektion
  • Studierende dürfen sich Notizen machen oder mit dem Smartphone Kopien anfertigen
  • Persönliche Diskussionen von Bewertungen zwischen Studierenden und Prüfenden ist wegen Abstandsvorgaben nicht möglich, Einwendungen gegen die Bewertung können schriftlich verfasst und in einen Behälter am Ausgang geworfen werden. Lehrstühle können sich auch entscheiden, die Einwendungen per Email entgegen zu nehmen. Die Entscheidung über Einwendungen erfolgt im Normalfall per Email, Studierende können auf eine schriftliche Entscheidung bestehen.
  • selbst mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung und Handschuhe dürfen getragen werden, müssen dies allerdings nicht, solange sich am zugewiesenen Platz aufgehalten wird. Bei Betreten oder verlassen des Raumen können die Studierenden wieder zum Aufsetzen der Bedeckung aufgefordert werden.
  • Personen mit Atemwegssymptomen (sofern nicht vom Arzt abgeklärt ist, dass es sich z.B. um eine einfache Erkältung handelt) oder Fieber dürfen sich nicht in den Räumlichkeiten der RWTH aufhalten und können diesen verwiesen werden.
  • Bei akut auftretenden Covid-19-Krankheitssymptomen sind die Räumlichkeiten unverzüglich zu verlassen.
  • Sollte ein Studierender aus oben genannten Gründen von einer Einsicht abgewiesen werden, so muss ihm eine elektronische Einsichtnahme gewährt werden.

 

Elektronische Einsichten

  • Lehrende können einen Termin für die elektronische Einsichtnahme vorsehen, in welcher Studierende ihre Klausur einsehen können
  • Der Zugang zur eigenen Klausur darf nur über einen Passwort geschützten Raum erfolgen, z.B. über den Lernraum der Veranstaltung.
  • Einwände gegen die Bewertung erfolgen per Email und werden im Normalfall per Email beantwortet, sofern Studierende nicht ausdrücklich auf eine schriftliche Entscheidung bestehen

Abschlussarbeiten

Vorbereitungsarbeit (z.B. im Labor)

  • maximal 20 Studierende in einem Raum ( für Laborarbeit oder zwingend notwendige Präsenzarbeit )
  • möglichst fester Arbeitsplatz
  • Mindestabstand durch Bodenmarkierungen o.ä. kenntlich gemacht (z.B. Klebestreifen)
  • Wenn Mindestabstände durchgängig gewährt werden können soll die Möglichkeit zu Mund-Nasen-Bedeckung und Handschuhen gegeben sein, aber keine Pflicht. Mundschutz und Handschuhe müssen selber mitgebracht werden.
  • Falls die Mindestabstände nicht durchgängig gewährt sein können, gilt eine Mund-Nasen-Bedeckungspflicht.
  • Falls mehrere Gruppen die Räumlichkeiten nutzen müssen, so muss die Nutzung getaktet werden um Kontakt beim Gruppenwechsel zu minimieren
  • Mindestens ein*e wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ist bei Vorbereitungsarbeiten anwesend, Einmalhandschuhe, Mund-Nasen-Bedeckung und Desinfektionsmittel zum Arbeitsschutz kann über das Zentrallager bestellt werden.
  • Personen mit Atemwegssymptomen (sofern nicht vom Arzt abgeklärt ist, dass es sich z.B. um eine einfache Erkältung handelt) oder Fieber dürfen sich nicht in den Räumlichkeiten der RWTH aufhalten und können diesen verwiesen werden.
  • Bei akut auftretenden Covid-19-Krankheitssymptomen sind die Räumlichkeiten unverzüglich zu verlassen.
  • Studierende können beim Prüfungsausschuss eine Verlängerung der Bearbeitungszeit beantragen, falls dies eintritt.

 

Aufgabenstellung, Bearbeitung und Abgabe

  • Für Arbeiten, welche teilweise den Zeitraum bis zum 19.4. umfassen, wird die Abgabefrist um einen Monat verlängert. Ausnahme bildet die Fakultät Architektur.
  • Lehrstühle sollen Beeinträchtigungen der Arbeitsbedingungen durch die Corona-Epidemie bei der Aufgabenstellung angemessen berücksichtigen.
  • In der Regel können alle Arbeiten beim ZPA über den Fristenkasten an der rechten Seite des Hauptgebäudes abgegeben werden. Sollte dies nicht der Fall sein, muss eine Abgabe unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften organisiert, und der*die Studierende per Email darüber benachrichtigt werden.

 

Freiversuchsregelung

  • Abschlussarbeiten sind nicht von der Freiversuchsregelung erfasst, stattdessen kann ein Antrag auf die Verlängerung der Bearbeitungszeit an den zuständigen Prüfungsausschuss gestellt werden.