Vertretung für studentische Hilfskräfte

Vertretung für studentische Hilfskräfte

Die Tätigkeit als studentische Hilfskraft (SHK) ist für viele die erste Erfahrung im Berufsleben. So können, wie in jedem anderen Beschäftigungsverhältnis, Probleme und Fragen aufkommen. Damit ihr zukünftig wisst, an wen ihr euch wenden könnt, stellen wir Daniel Konecny, den Vertreter der Belange studentischer Hilfskräfte, vor. 

AStA: Welche Aufgaben zeichnen deine Tätigkeit konkret aus?

Daniel: Ich beantworte Anfragen von studentischen Hilfskräften, lese mich in verschiedene Gesetzestexte ein und versuche ein entsprechendes Netzwerk aufzubauen.
Ich bzw. wir als SHK-Vertretung sind die Anlaufstelle für alle studentisch Beschäftigten, wenn sie Fragen oder Probleme in ihrem Arbeitsverhältnis haben. Wir vermitteln zwischen den SHK, Instituten, Fakultäten, dem Rektorat und stellen entsprechende Kontakte zu Ansprechpersonen her. Neben der Beantwortung von Fragen gilt es aber auch, das geltende Recht bei der Auswahl und Beschäftigung von SHK zu überwachen oder auf angemessene Arbeitsbedingungen hinzuarbeiten.

 

AStA: Die Stelle für die Vertretung der Belange studentischer Hilfskräfte gibt es erst seit dem Sommer 2016. Inwieweit wurde das Angebot bereits angenommen und mit welchen Fragen kamen die Studis auf dich zu? 

Daniel: Mich erreichen Nachfragen über die Höhe der Bezahlung als SHK. Also beispielsweise, ob man als Master-Studierender eine höhere Vergütung bekommt, als ein Bachelor-Studi. Gerade in der Klausurphase erreichen mich Fragen zum Thema Urlaubanspruch. Dadurch, dass es die SHK-Vertretung erst seit dem Sommer gibt, ist das Beratungsangebot allerdings noch nicht so bekannt. Ich freue mich aber auf viele Fragen von den Studis. 

 

AStA: Was wünschst du dir zukünftig für dein Amt? 

Daniel: Da gibt es viele Wünsche. Prinzipiell gilt es, das Bewusstsein zu wecken, dass die SHK über die gleichen Rechte und Pflichten verfügen, wie alle anderen Arbeitnehmer auch. Ich würde mir wünschen, dass sich viele SHK melden und mir ihre Arbeitssituation beschreiben, um einen genaueren Einblick zu bekommen, gerade was die Thematik Stellenbesetzung, Bezahlung und durchzuführenden Arbeiten betrifft. Derzeit suche ich nach Möglichkeiten, meine Arbeit bekannter zu machen. Ziel soll es sein, dass jeder SHK weiß, an wen er sich wenden kann, wenn es Probleme am Arbeitsplatz gibt. Da die Stelle der SHK-Vertretung für zwei Studierende ausgeschrieben ist, wünsche ich mir natürlich eine weitere Vertretung, um zusammen arbeiten zu können und dass sich immer Studierende finden, die diese gewerkschaftliche Arbeit fortführen wollen.

Langfristig gesehen und in Zusammenarbeit mit den landesweiten SHK-Vertretungen der anderen Hochschulen, ist mein Wunsch – mit Blick auf Berlin – einen eigenen Tarifvertrag für alle SHK in NRW zu erarbeiten und durchzusetzen.

 

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27.03.2017 | 14:04 | jg
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