Zu jeder Klausur gehört auch eine Einsicht, aber was darfst du als Studi in einer Einsicht machen und was muss garantiert sein? Wir haben das einmal kurz zusammengefasst:
Grundsätzlich gilt: alle Studierenden haben ein Recht auf Einsicht. Deine Prüfenden müssen dir die Möglichkeit geben, deine Klausur noch einmal einzusehen und ggf. Widerspruch gegen die Bewertung einzulegen. Je nachdem wie lange die Klausur gedauert hat, gibt es eine Mindestdauer für die Einsicht. In der Übergreifenden Prüfungsordnung (ÜPO) sind diese Zeiten aufgelistet. Seit April 2020 gilt zudem eine neue Version der ÜPO. Zum einen wurde in dieser klar gestellt, dass während der Einsicht Notizen angefertigt und auch mitgenommen werden dürfen. Als wichtige Neuerung kam hinzu, dass du als Studi ein Recht auf eine Kopie deiner Prüfungsunterlagen hast. Diese Regelung findet ihr in der Übergreifenden Prüfungsordnung Paragraph 22 Absatz 3.

Während Corona laufen Einsichten etwas anders ab als gewohnt.
Normalerweise darfst du jemanden bevollmächtigen, der für dich zur Einsicht geht, falls du verhindert bist. Im Moment ist dies nicht möglich, allerdings muss dir für den Fall, dass dir die Teilnehme nicht möglich ist, eine elektronische Einsicht gewährt werden.
Das sonst übliche Gespräch mit den Betreuer*innen um Fragen zu klären oder Bewertungen anzuzweifeln ist aktuell nur möglich, wenn seperate Plätze mit Spritzschutz und ausreichendem Abstand dafür eingerichtet sind. Je nach Lehrstuhl kannst du deine Anmerkungen auch weiterhin per Mail oder auf einem Zettel abgeben und wirst benachrichtigt, wenn der Lehrstuhl zu einer Entscheidung gekommen ist.
Du brauchst für eine Einsicht in Präsenz im Moment einen Vordruck zur Nachverfolgung. Diesen und die vollständige Handreichung zu Einsichten während der Corona-Pandemie kannst Du auf AStA.ac/corona finden.