Deutscher Diversity-Tag 2026: Studieren im Autismus-Spektrum – Vortrag und Diskussion
Wie erleben Studierende im Autismus-Spektrum ihren Studienalltag wirklich? Mit welchen Hürden und Herausforderungen sehen sie sich konfrontiert? Und was können wir tun, um ihnen faire Chancen und passende Lernumgebungen zu bieten?
Im Rahmen einer umfassenden Reihe zur Neurodiversität der „Tage der Vielfalt“ und der Themenreihe „Sensibel sein für Autismus“, laden FH und RWTH Aachen gemeinsam dazu ein, den Blick für Neurodiversität zu schärfen und mehr über die Facetten der Autismus-Spektrum-Störung zu erfahren. Das Ziel ist hierbei, Vorurteile abzubauen, Verständnis zu fördern und praktische Ideen nach außen zu tragen – für Lehrende, Beratende, Angehörige und alle, die dazu beitragen möchten, dass Vielfalt an Hochschulen gelebt wird.
Meike Misia wird als selbst betroffene Autismus-Beraterin in ihrem fachlichen Input spannende Einblicke in die Wahrnehmungs- und Lernwelten von Menschen geben, die sich auf dem Autismus-Spektrum bewegen und zeigen, was das für ihre Lebensführung bedeutet. In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren Betroffene, Expert*innen und Hochschulmitarbeitende gemeinsam über Chancen, Herausforderungen und Wege zu mehr Sensibilität im Studienkontext. Die Moderation des Abends übernimmt David Baurmann, der als Therapeut im Bereich Autismus tätig ist. An der Podiumsdiskussion wird von der FH Aachen Prof. Dr.-Ing. Holger Heuermann teilnehmen, der seine Perspektive als Selbsthilfegruppenleitung, aber auch als Lehrperson und Institutsleitung einbringen wird. Von der RWTH Aachen sitzen Dipl.-Psych. Kerstin Platt als Sachgebietsleitung der Psychologischen Beratung der Zentralen Studienberatung, Lena Schulte als Beauftragte für inklusives Studium und die Psychologiestudentin Amaan Mansour als Betroffene und studentische Beauftragte für inklusives Studium auf dem Podium. Gemeinsam diskutieren die Teilnehmenden Herausforderungen, Unterstützungsbedarfe und Perspektiven rund um das Studium im Autismus-Spektrum