Ehe für alle – was heute selbstverständlich ist, war nicht immer so: am 17. Mai 2004, hat mit Massachusetts der erste Staat der USA die gleichgeschlechtliche Ehe zugelassen. Zunächst noch beschränkt auf zwei Jahre und nur für einheimische Bürger*innen, wurde das Gesetz in Massachusetts ab 2008 gelockert. Daraufhin folgten in den USA weitere Staaten diesem Vorbild, bis 2015 die Ehe gleichgeschlechtlicher Partner*innen in allen amerikanischen Staaten anerkannt war.

In Deutschland wurde die gleichgeschlechtliche Ehe erst rund zwei Jahre später, im Juni 2017, vom Bundestag als rechtskräftig erklärt. Zuvor konnten Partner*innen des selben Geschlechtes nur in Form einer eingetragenen Lebenspartnerschaft heiraten. Erst vor vier Jahren wurde die Ehe – wie wir sie kennen – auch für sie geöffnet.

An diese und weitere Fortschritte bezüglich Gleichstellung wollen wir gerne erinnern! Besonders Angehörige der LGBTQ-Community sind heute noch ungleichen Bedingungen und Diskriminierung ausgesetzt. Seit 2005 wird jährlich am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit (IDAHOBIT) als Aktionstag begangen. Auch in Deutschland finden heute viele Aktionen statt, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Einige davon findest du auf der Seite des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland (LSVD):
https://www.lsvd.de/de/ct/4929-IDAHOBIT-2021-Internationaler-Tag-gegen-Homo-Bi-Inter-und-Transphobie-Vielfalt-staerkt-uns

(ag)