*Anlaufstellen für Hilfe sind unten verlinkt*

Am heutigen Tag, den 1. Dezember, findet jedes Jahr der Welt-AIDS-Tag statt. Er wurde das erste Mal im Jahr 1988 von der WHO ausgeführt und erinnert seitdem an die Opfer der weiter bestehenden HIV/AIDS-Pandemie. Der Welt-AIDS-Tag ist damals als erster globaler Gesundheitstag abgehalten worden. Schon seit den 90-ern ist die sogenannte „Rote Schleife“ ein bekanntes Symbol im Kampf gegen HIV und AIDS, wodurch sich Menschen unter diesem gemeinsamen Zweck vereinen können.

Seit der Entdeckung des HIV im Jahr 1984 sind mehr als 35 Millionen Menschen an HIV- oder AIDS-zusammenhängenden Erkrankungen verstorben. Ende 2019 lebten allein in Deutschland fast 100.000 Menschen mit HIV und es kommen hier ungefähr 2500 Neuinfektionen jährlich auf. Fast die Hälfte der positiven Testergebnisse in Deutschland erscheinen erst nachdem die getesteten Menschen schwer erkrankt sind. Zusätzlich zu dem enormen Verlust an Menschenleben hat die Pandemie gesellschaftliche Ungleichheiten verschärft. Die Krankheit wird seit dem Pandemieausbruch als Ausrede genutzt, um ungerechte Diskriminierung gegen manche Minderheiten zu legitimieren, insbesondere Obdachlose und LGBT+ Angehörige.

Ein Ziel des Welt-AIDS-Tages ist es, Menschen erneut zu motivieren, sich beim Kampf gegen die Pandemie zu engagieren. Durch Bildung können wir gemeinsam Stigmatisierungen abbauen und die Pandemie bekämpfen. Neben den bekannten Institutionen wie dem Robert Koch-Institut und dem lokalen Gesundheitsamt gibt es in Aachen einige Anlaufstellen, wo sich alle Bürger*innen gute Informationen holen können.

Für eine allgemeine, anonyme Beratung sind die Kolleg*innen bei AIDS-HILFE Aachen e.V. ansprechbar: https://www.aidshilfeaachen.de

Für kostengünstige, anonyme Testmöglichkeiten gibt es das Projekt test2multiply: https://www.test2multiply.de

(cc)