Mailing-Aktion: BAföG-Novelle jetzt!

Versende hier mit wenigen Clicks eine vorgeschriebene Mail an Dorothee Bär, Jens Spahn und die Unions-Politiker*innen im zuständigen Ausschuss mit der Forderung, die BAföG-Novelle endlich umzusetzen!

Nur deinen Namen unter die Mail setzen – fertig! 
✍️ Du kannst den Text natürlich auch gerne individuell anpassen und eigene Forderungen ergänzen.

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Mailtext

Betreff: BAföG-Novelle jetzt!

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,
Sehr geehrter Herr Spahn,
Sehr geehrtes Mitglied der Unions-Fraktion im Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung,

der gleichwertige Zugang zu Bildung und Berufsqualifizierung ist eine zentrale Voraussetzung für sozialen Aufstieg und gesellschaftliche Teilhabe. Das BAföG soll Chancengerechtigkeit im Bildungswesen sichern, wird diesem Anspruch jedoch in seiner aktuellen Form nicht gerecht.

Etwa die Hälfte der Studierenden in Deutschland verfügt über weniger als 930 Euro im Monat, obwohl mehr als 60 Prozent neben dem Studium arbeiten. Gleichzeitig erhalten nur 11,5 Prozent der Studierenden BAföG. Selbst die Geförderten können von den Leistungen häufig nicht leben. Allein die Wohnkostenpauschale liegt rund 130 Euro unter den durchschnittlichen Kosten eines WG-Zimmers.

Die bereits vereinbarte Erhöhung der Wohnkostenpauschale um 60 Euro sowie die Anhebung des Grundbedarfs auf das Niveau der Grundsicherung müssen daher dringend umgesetzt werden. Andernfalls droht vielen finanziell schwächeren Studierenden bereits zum kommenden Wintersemester eine weitere reale Verschlechterung ihrer Lebenssituation.

Neben diesen Mindestanforderungen braucht es mittelfristig eine echte BAföG-Reform, die den Kreis der Anspruchsberechtigten wieder erweitert und den Zugang zur Förderung vereinfacht. Dazu gehören höhere Einkommensfreibeträge, eine Entbürokratisierung des Antragsverfahrens sowie eine dynamische Wohnkostenpauschale, die sich am tatsächlichen Mietniveau des jeweiligen Studienortes orientiert.

Wir bitten Sie, sich dieses Anliegens ernsthaft anzunehmen und die Möglichkeit eines Studiums für Menschen aus finanziell schwachen Verhältnissen nicht als politische Verhandlungsmasse zu behandeln. Ein Ausbleiben der BAföG-Novelle zum kommenden Wintersemester würde einen massiven Vertrauensbruch gegenüber den 2,9 Millionen Studierenden in diesem Land darstellen.

Mit freundlichen Grüßen