Ausschreibung: Antirassismusstelle der Studierendenschaft
Das Gleichstellungsprojekt der Studierendenschaft der RWTH Aachen sucht zwei neue Antirassismusbeauftragte, die sich aktiv für eine diskriminierungssensible und rassismuskritische Hochschule einsetzen.
Deine Aufgaben
Beratung und Unterstützung
- Beratung von Studierenden, die von Rassismus an der Hochschule oder innerhalb der Studierendenschaft betroffen sind
- Unterstützung und Begleitung von Betroffenen bei Meldeverfahren der Hochschule oder der Studierendenschaft
- Beratung von studentischen Initiativen, Fachschaften, dem AStA und weiteren Organen der Studierendenschaft zu Antirassismus
Mitarbeit in der Hochschule
- Interessensvertretung der von Rassismus betroffenen Studierenden in Hochschulgremien
- Mitarbeit an der hochschulinternen Auseinandersetzung mit Antirassismus und Diversity
- Vernetzung mit Antirassismus- und Antidiskriminierungsstrukturen innerhalb und außerhalb der Hochschule
Sichtbarkeit und Öffentlichkeitsarbeit
- Organisation von Veranstaltungen und Bildungsangeboten zu Antirassismus
- Öffentlichkeitsarbeit des Gleichstellungsprojekts
- Regelmäßige Berichterstattung gegenüber dem Studierendenparlament
Das solltest du mitbringen
- Motivation, dich aktiv gegen Rassismus einzusetzen
- Einfühlungsvermögen, Kommunikationsstärke und Durchsetzungsvermögen
- Fließende Deutsch- und Englischkenntnisse
- Verfügbarkeit für 15 Monate nach der Wahl, mit einem Umfang von 5–15 Stunden pro Woche
Erfahrungen im hochschulpolitischen Engagement oder in der Antidiskriminierungsarbeit sind gerne gesehen, aber keine Voraussetzung.
Was bietet dir das Amt?
Die Antirassismusstelle ist ein gewähltes Ehrenamt. Du hast daher große zeitliche und inhaltliche Freiheiten und kannst eigene Ideen und Projekte mit den Mitteln der Studierendenschaft umsetzen.
Im Amt kannst du Kontakte innerhalb der Hochschule, der Studierendenschaft und zu externen Antirassismusstrukturen knüpfen, Einblicke in Hochschulstrukturen und Projektmanagement gewinnen und praktische Erfahrungen in der Antidiskriminierungsarbeit sammeln. Durch Schulungsangebote für die oben genannten Aufgaben kannst du Wissen gewinnen, das dir auch nach deiner Zeit als Antirassismusbeauftragte*r nutzt.
Als Antirassismusbeauftragte*r erhältst du eine Aufwandsentschädigung, nach der Finanzordnung der Studierendenschaft, Zugang zu den geteilten Arbeitsplätzen des AStAs und Aufwandsentschädigungen, die du in Absprache mit den anderen Mitgliedern des Gleichstellungsprojekts auf freie Mitarbeitende aufteilen kannst. Diese Mitarbeitenden unterstützen dich bei der Ausführung der oben genannten Tätigkeiten.
Wie läuft die Kandidatur?
Eine Bewerbung ist bis zum 31.10.26 um 23:59 Uhr möglich. Reiche dafür bitte einen formlosen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben (maximal 1 A4-Seite) als E-Mail an dkolac@asta.rwth-aachen.de ein. Die Bewerbungsunterlagen werden durch die Findungskommission GSP/ARS des Studierendenparlaments gesichtet. Du wirst am 01.11.26 darüber informiert, ob wir dich zu einem Gespräch einladen. Das Gespräch findet entweder am 03.11.26 16-19 Uhr oder am 08.11.26 15-18 Uhr statt. Bitte teile uns in deiner Bewerbungsmail mit, an welchem der beiden Termine du verfügbar bist.
Nach den Gesprächen entscheidet sich die Findungskommission für zwei Kandidat*innen, die dem Studierendenparlament zur Wahl am 11.11.26 vorgeschlagen werden.
Weitere Informationen findest du in der Satzung der Studierendenschaft. Bei Fragen kannst du dich jederzeit an die Vorsitzende der Findungskomission wenden.
Du möchtest Antirassismus an der Hochschule aktiv mitgestalten? Dann freuen wir uns auf deine Kandidatur!